2. Freitag

Freitag, 12.06.2009
Heute haben wir lange geschlafen. Naemlich bis um 10.
Mit den Kids und Carsten gings zu seinem Buero und halfen beim Leerraeumen und Abbauen der Regale.

Als dies erledigt war, fuhren wir zurueck, luden die Kinder und Carsten aus und los gings in Richtung Sueden zu einem riesigen Outlet-Zentrum. Ein Factory Store, neben dem anderen.
Nur nicht mit so viel tamtam herum wie in Metzingen. Eigentlich nur ein grosser Parkplatz mit den Laeden drum herum.
Unter anderem waren hier Hugo Boss, Puma, Nike, Converse, The North Face, Hilfiger, Sony, Adidas uvm. anzutreffen.

Im Puma Shop entschied sich Johannes im zweiten Anlauf letztendlich fuer ein Paar Schuhe, die eigentlich $69,90 kosteten. Im Store aber 40% billiger waren. Somit gabs die Schuhe fuer $50 (mit Tax, die wird hier NIE im VK-Preis einbezogen). Das macht ca. 36 Euro. So billig kriegt man die Schuhe nie wieder - bei uns -
Julians Favorites beim Converse gabs leider nicht in seiner Groesse. =(
Uebrigens: Im Puma Shop gabs mal wieder Deutsche - die sind UEBERALL!

Zwei bei Culver's!
Nach unserem Streifzug durch die Textilindustrie ging es darum, etwas fuer den Burgercounter zu tun.
So gingen wir zu Culver's. Erst einen Burger, wobei man die Frau an der Theke einfach nicht verstehen konnte.
Sie redete so schnell, dass sie, nach manch skeptischen Blick unsererseits die Fragen so einige Male wiederholen musste.
Dies fuehrte dazu, dass man einfach 'yes' oder 'no' sagte, um weiter zu kommen.
Boeses Missverstaendnis. Julian orderte seinen Burger aus diesem Grund ohne jeglichen Belag. Von Kaese und Fleisch abgesehen.
Johannes fand seinen lecker.

Burgercounter: Johannes 11 / Julian 10

Werbung ist eine fruchtige Sache. Und so mussten wir einfach noch einen Smoothie mit auf die Fahrt nehmen. Der Typ hinterm Tresen verstand Johannes nicht wirklich und umgekehrt wars mindestens genauso.
Dadurch bekamen wir, statt 2 small black-cherry coolers, einen medium blackberry und einen medium blueberry smoothie.
Lecker waren die trotzdem. Und Zeit hatten wir auf der Heimfahrt durch den Stau, sowie das Tempolimit eh genug, um die groesseren Portionen zu bewaeltigen.

Aufm Heimweg noch schnell 4 Liter Coca-Cola (c) fuer den Kessler-coke besorgt und dann zurueck nach Fredonia.
Julian sucht im uebrigen seit diesem Trip seine Sonnenbrille.
Schicksal?! Verhexxt? Wir wissens nicht. Aber eigentlich muesste sie im Auto sein. - Auf jeden Fall! -

Nach einem Vanille-Amaretto Eis und jeweils einem Glas Kessler-Coke machten wir uns daran, dies alles hier zu schreiben.

Wir wuenschen viel Spass beim Lesen und Anschauen der Bilder.
(Wer nur die Bilder anschaut ist doof.)

Gruesse Julian & Johannes.


Frauenparadies... Outletcenter.
Von diesen Parkplaetzen gabs im uebrigen 3!

2. Donnerstag

Donnerstag, 12.06.2009
Morgens um fuenf. Es war kalt! Doch wir haben uns ein warmes Wartefleckchen an der Heizung gesucht.

Carsten holte uns vom International-Airport in Milwaukee ab.
Auf der Heimfahrt haben wir begeistert von unseren Erlebnissen berichtet und sind dann, als wir zurueck in Wisconsins Metropole Fredonia angekommen waren erstmal wieder ins Bett verschwunden.

Ein paar Stunden spaeter weckte uns Benjamin. 3 mal.
Gerichtet und los gings wieder nach Milwaukee zum Miller-Park.
Hier herrschte ca. anderhalb Stunden vor dem Spiel der Milwaukee Brewers gegen die Colorado Rockies auf dem Parkplatz Volksfeststimmung. Tausende Menschen die zwischen ihren Autos grillen, Bier trinken und Spiele spielen.
Wir hatten Bratwurst im Broetchen mit Zwiebeln und Bier.
Dann ab ins Stadion und geschmeidige 3 1/2 Stunden dem Spiel zugeschaut. Kurz nach Spielbeginn stellten wir fest, dass der grosse Kerl vor uns auch Deutscher war.
Nach diesen 3 1/2 Stunden war das Spiel im uebrigen nicht beendet. Die Brewers spielten nur einen unglaublichen Stiefel zusammen, sodass niemand mehr Lust hatte und sich das Stadion rasch leerte.
Erwaehnenswert ist noch das Zwischenprogramm beim Baseball.
Waehrend im TV Werbung kommt: Irgend ein Amerikanisches Auto faehrt einmal um den Platz herum. Ein Wuerstchenrennen, (Werbung fuer einen Sponsor) bei dem die Fans abgehen... unglaublich! "GO CHORIZO!" und generell laeuft dann halt Musik und die Spieler stehen auf dem Platz herum.

Daheim gabs dann noch lecker Pizza, TV und dann bald ins Bett.



Grillen vor dem Spiel



Unsere Perspektive.

2. Mittwoch:

Mittwoch, 10.06.2009
Tag der Abreise.
Aufgestanden um 09:30, gepackt, kostenloses Hotelzeugs mitgenommen und festgestellt,
dass der Boden in einem Radius von ungefaehr anderthalb Metern um unseren "Eismuelleimer" herum sehr feucht war.
Mist! Der bloede Muelleimer hatte einen Riss im Boden und das ganze Schmelzwasser ging durch jenen floeten. Die Muelltuete die eigentlich darin war brauchten wir uebrigens, um frisches Eis vom Automaten zu holen und war somit nicht im Eimer selbst.
Naja, Handtuch draufgelegt und weitermachen.
Kurz vor 11 standen wir dann am CheckOut Schalter, mussten nichts nachbezahlen und gaben unser Gepaeck beim netten Luggage-Man ab.
Daraufhin wieder beim Subway gefruehstueckt, dieses hat Julian beim McDonalds noch ergaenzt
Burgercounter: JoJo 10 / Julian 9
und zurueck zum Hotel.
Wir hatten ja noch viel vor:

Da wir Montag und Dienstag unser Programm (und unser Budget) einigermassen ausgeschoepft hatten, und das Wetter fuer diesen Tag vielversprechend (das bedeutet ca. 35C und Wuestensonne) schien, beschlossen wir, mitsamt am Dienstag gekaufter Sonnenbrille ($11) den ganzen Tag am Pool zu verbringen.
Das kostet nichts, ist gut fuer die Farbe (dazu spaeter mehr) und Abkuehlung gibts auch.
Badehosen hatten wir, wie fast immer, eh schon an.
Nach ein paar Stunden des Katie-Anhimmelns fielen uns zwei Maedels die neben uns lagen bzw. ein Typ der sie total vollgequatscht hat, auf.
Ein Kerl, der mit seinem (so schien es) Ziehsohn oder Wingman - wir wissen nicht so recht, was wir von ihm halten sollen - an seinem 50. Geburtstag nichts besseres zutun hat, als im Hotel in Vegas ein paar nichtmal 30-Jaehrigen (huebschen) Maedels die Ohren abzukauen.
Ein paar Auszuege seines Lebens?
Klaro! "I've been in the Navy" "I've been living there for 16 years, here for 13 years, in that city for 14 years..." "I've been married for 25 years to a hot woman" "If I am in Vegas and come straight to that topic... I mean, It's Vegas!" und so weiter...
Dieses gut-gebraeunte Haengebauchindividuum zog die Aufmerksamkeit des halben Liegebereichs auf sich, wobei man einige Rollende Augen beobachten konnte.

Nach geraumer Zeit sprach uns dann relativ unbeeindruckt das Maedel von Nebenan -auf deutsch- an.
Und das, nachdem wir uns ca. zwei Stunden zuvor ueber Ihre Ausstattung unterhalten hatten. - autsch -
"Jetzt muss ich euch mal fragen, wo kommt ihr eigentlich her?"
Es stellte sich dann heraus, dass sie Kanadierin ist, mit Oesterreichischem Vater.
Daraus entstand dann auch unser Zitat des Tages:
"Ich weiss nicht genau wie ich es sagen soll, aber der Mann da, der ist a bissarl Deppert!"

Als das Parkhaus gegenueber die letzten Sonnenstrahlen vollens verdeckte, lief auch die Afro-Amerikanische Frauen-Wasserkuh-Volleyball-Mannschaft auf. Die Frauen der 'cool-runnings' (wer kennt sie nicht?) in... man kanns nicht anders sagen... fett!
Die duellierten sich mit einem nicht ganz so dunkelhaeutigen Allstar Team im Wasserball. Nach erledigter Sportlicher Betaetigung fritierten sie sich in ihren T-Shirts noch im Hot Tub um danach dann ne "Tanznummer" gleich neben unseren Liegen hinzulegen. Das war NICHT awesome.

Pool macht hungrig und so ging es, man will sich ja mal was goennen, im Hotel in eine Pizzeria.
Hier orderten wir eine wagenradgrosse 4-Cheese Pizza fuer knappe $18.
25 Minuten spaeter war die auch schon fertig und wir legten unter den neidischen Blicken der Passanten los.
Fast haetten wir sie bezwungen! Also die restlichen 2 Stuecke eingepackt und mitgenommen. Ist ja schliesslich bezahlt.

Nun Gepaeck geholt und aufs Shuttle gewartet.
Dies kam auch schon nach 45 Minuten und brachte uns zum Flughafen.
Checkin, Gepaeckaufgabe, Sicherheitskontrolle, bei der die nichma Julians Deodose im Handgepaeck bemerkt haben, und das uebliche Flughafenprozedere eben. Sinds ja langsam gewohnt.
Nach zwei Stunden warten am Gate gings dann auch mit dem so genannten Red-Eye-Flight im nur halbvollen Flugzeug durch die Nacht zurueck nach Milwaukee.


LIES den TEXT! (vom Bericht und du wirst verstehen)


Die sah in echt groesser aus.


nochmal was vom Dienstag ;)

2. Dienstag

09.06.09

*knock knock*
So wurden wir um halb11 geweckt. Eine eifrige Hispanic-Reinigungsfachkraft wollte unser Zimmer saubermachen, aber wir haben ihr zu verstehen gegeben, doch bitte eine Stunde spaeter wieder zu kommen.
Da wir Lust auf ein ausgewogenes Fruehstueck hatten, sind wir zum Subway gegangen.
Am Abend davor hatten wir ein gutes Stueck den Strip hinunter Huete gesehen, von denen sich Julian welche gekauft hat. Auf viel mehr hatten wir dann garkeine Lust mehr und es ging an den Pool. Doch wie uns die Wahrsager im Fernsehen schon prophezeiht hatten, begann sich der Himmel zu verfinstern und es fing an zu troepfeln...in der Wueste...als wir dort waren...
Davon verscheucht, wollten wir unsere Gutscheine einloesen. Zunaechst wollten wir das "Spa-2-for-1" geniessen, aber die Preise schoben uns mit blutigen Augen wieder rueckwaerts zur Tuer hinaus. In der Warteschlange der Achterbahn fiel kurz vor der Kasse dann auf, dass wir mit unserem Essensgutschein nicht die "2-for-1 Admission" in Anspruch nehmen koennen. Nachdem wir den Richtigen geholt hatten, ging es auf eine $7 (also eigentlich $14) teure, ruppige Fahrt ums ganze Hotel mit Looping und Helix. Toll wars, aber nix fuer Leute mit Bandscheibenproblemen.

Wir taten das, wozu es Vegas ueberhaupt gibt: wir gingen um Geld spielen. Zunaechst versuchten wir unser Glueck beim Roulette.
Julians Ablauf: JoJo ueberredet mich mitzuspielen, ich setze $5, verliere, setze $5, verliere, setze $5, verliere, setze $5, verliere, das wars.

Johannes Ablauf: Erstmal Julian ueberredet mitzuspielen. Wenn man schonmal in Vegas is undso...
Ich wechsle $20 in chips und wir lassen uns erstmal von der netten Jo An (dealerin) die Details erklaeren. Nunja, ich setze $5, hey gewonnen! Setze nochmal $5, wieder gewonnen! Setze 10 (auf verschiedene) verloren... das ging relativ positiv so weiter, bis Julian draussen war.
Kurz gefasst habe ich dann auch ein paar Minuten spaeter ca. $60 (mit $20 angefangen) verzockt gehabt. Naja. Gluecksspiel halt.

Danach ging es ungefaehr so beim Blackjack weiter:

Julians Ablauf: Ich ziehe ne Fresse und schaue nur zu. Ich hasse Gluecksspiele.

Johannes Ablauf: Nach diesem niederschmetternden Erlebnis fasse ich mir ein Herz und setze nochmal $10 ein.
Nachdem mir Julie zwei Tage zuvor beim "trainieren" (erklaeren der Regeln) geraten hatte, Kartenspiele zu machen "you got a lucky hand", musste ich dies natuerlich ausprobieren.
Erstmal ne Runde zugeschaut und dann bei einem anderen Tisch das Mindestgebot gespielt ($10).
Gesetzt... Karte bekommen, noch eine, noch eine... 20 und gewonnen.
Diesen Ablauf koennt Ihr nun eine Weile weiterfuehren und so gesagt: Ich hab nur gewonnen!
Als ich dann 7 Stapel a $10 vor mir liegen hatte, beschloss ich mein Glueck nicht weiter zu strapazieren und bei einem 7-Fachen Gewinn auszusteigen.

Die Bilanz sieht also wie folgt aus: Julian -$20, JoJo +$40.
Das korreliert uebrigens mit dem Stimmungslevel die naechste halbe Stunde.
In seiner Euphorie hatte Johannes die brilliante Idee unseren mitgebrachten Whiskey und die Cola in dem Muelleimer auf dem Zimmer kuehl zu stellen: denn gluecklicherweise gab es auf dem Stockwerk einen Eiswuerfelautomaten for free.
Ein paar Kessler-Coke spaeter ging es in Badehose und Hawaiihemd bzw. Hut wieder auf Tour.
Im Flur mit den vier Aufzuegen, spielten wir, wie auch schon den Tag davor, "Eins, Zwei, oder Drei (oder vier)"... mitsamt huepfen und kichern: Ob du wirklich richtig stehst, siehst du wenn das Licht angeht!
Den Strip sind wir diesmal die andere Strassenseite hinunter gelaufen. Das Gefuehl in Badehose, Hawaiihemd und Hut zwischen all den Abendkleidtraegern herum zu laufen, war AWESOME!
Der Strassenrand war bevoelkert von Hispanics, die einem mindestens 5 verschiedene Kaertchen mit nackten Tussies und Telefonnummern und Preisen($30-$100) andrehen wollten.
Auf dem Rueckweg hat sich wiedermal ein Clichee bestaetigt. Durch die Stadt liefen diverse Hochzeitspaare fuer eine Blitzhochzeit zu den Kapellen in den Casinos.

McDonalds Besuch eingeschoben.
Burgercounter: JoJo 10 / Julian 8

Im New York New York gibt es zwei Nachtclubs, von denen einer offen hatte. Naemlich die "Coyote Ugly Bar" - laute Musik, leichtbekleidete, tanzende Frauen und Alkohol.
Julian: meinste die spielen auch was deutsches?
Johannes: nenn mich heute abend vollens Elvis wenn die hier was deutsches spielen.
Julian: 99 Luftballons bestimmt.
Er hiess den Abend voll Elvis.

Um 2Uhr sind wir mit klingelnden Ohren noch an die Bar fuer ein Betthupferl.


Mut antrinken fuers Tableplay. Kostenlose welcomedrinks!


"unser" Casino bzw. ein Teil davon


New York New York Hotel


WINNER of the day! (and smartass of the month)


Coyote Ugly Bar

2. Montag

Montag, 08.06.2009

Wir sind kurz vor fuenfe aufgestanden, haben schnell den Rest gepackt und sind dann bei Regen zum Flughafen gefahren...nur das es ein paar Stunden spaeter hiess:

Welcome to Las Vegas!!


Gleich als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, mit einer Tram zum baggage claim fuhren, standen wir vor einer Reihe von Slotmachines (Einarmige Banditen).
Draussen vor dem Flughafen haben wir dann schnell zwischen den viel verschiedenen, unseren Shuttleservice zum Hotel gefunden. Eigentlich haetten wir daheim einen Fahrschein online ausdrucken muessen, das hatten wir aber vergessen. Dank der Kulanz einer Mitarbeiterin ging es dann aber doch.
Unser Hotel "New York New York" war die zweite Station auf der Route, sodass wir relativ fix dort ankamen. Ausgestiegen, reingegangen und: bling bling bling blaeng bling!!! Das ganze riesengrosse Erdgeschoss bestand aus dem Casino, mit seinen ganzen Tables und Slotmachines. Echt beeindruckend!
Aufgefallen ist uns, dass nirgends eine Uhr zu finden war und es natuerlich auch immer gleich dunkel ist, sodass man total das Zeitgefuehl verliert und auch keine Ahnung hat, ob es draussen gerade hell oder dunkel ist.
Der CheckIn ging trotz unserer fruehen Ankunft problemlos und wir konnten sofort unser Zimmer beziehen. Es lag im 27. Stock des "Century Tower" und hat sich beim Betreten angefuehlt wie das norwegische Hochland (fuer alle die noch nie dort waren: kalt). Zwei Betten, so gross das jeweils noch mindestens zwei Norwegerinnen unter der Bettdecke Platz gefunden haetten, Fernseher, geraeumiges Bad, kostenloser Safe und ein beleuchteter Schrank, ausgestattet mit Buegeleisen und -brett.
Beim Blick nach Draussen musste man schon zwei mal hinschauen um durch die getoenten Scheiben zu erkennen, ob nun die Achterbahn einen Schatten wirft oder die Sonne nicht scheint. Im Hintergrund sah man die grossen Rocky Mountains und im Vordergrund die Poolnixen in ihrem liquiden Element.
Nach der Zimmerinspektion, haben wir uns auf die Socken gemacht, um die Gegend zu erkunden und preiswerte Nahrung zu erjagen. In den hoteleigenen Restaurants lag das Preisniveau leicht ueber unserem Budget.
Im Excalibur, zu dem man mit einer direkten Bruecke findet, gab es einen Hotdog und ein Bier fuer $3,50. Leider hat dieses Abenteuer in die Ritterwelt Verluste eingefordert: Johannes hat seine neue, 25Euro, s.oliver-Sonnenbrille verloren. SHit!
Mit zwei von vier geblendeten Augen wollten wir dann zu einem abseits gelegenen McDonalds pilgern. Allerdings trafen wir total unvorbereitet auf Hindernisse: ein schwarzer, amerikanischer Penner Obdachloser verrichtete unter einer Bruecke freihand sein kleines Geschaeft.
Wir haben uns dann doch lieber entschieden, schonmal den Strip - das ist die Strasse an der alle Hotels und Casinos liegen - in der Mittagshitze anzuschauen und dort nach Essbarem zu suchen.
Unser Jagdgebiet fuer die naechsten Tage beschraenkte sich daraufhin auf den "Food Court", sowie den McDonalds ein paar Meter weiter. Der Food Court ist ein ganzes Stockwerk voller Fressbuden(Starbucks, Wienerschnitzel, Subway, Pizzabude, Eisstand, Wendyzs, PandaExpress, uvm). Unser erstes Ziel war "Wienerschnitzel", doch ueberraschenderweise gab es dort nicht das, was wir vermutet hatten. Sondern

Burgercounter: JoJo 7 / Julian 8

Nach dieser anstrengenden Jagd sind wir zurueck ins Hotel und haben uns erstmal einige Stunden ausgeruht.
Einigermassen wieder wach, beschlossen wir an den Pool zu gehen. Von Hotel, Achterbahn und Parkhaus umrahmt, findet sich ein grosses, lauwarmes Becken mit Wasserballnetz und liegen darum herum. Ausserdem einer Bar und freien Handtuechern.
Haben wir die drei Hot Tubs (Whirlpools) schon erwaehnt?
Fuer diesen ueberschaubaren Badebereich gab es mindestens fuenf Lifeguards. In einer davon sieht Julian seine Zukuenftige. Sie sah aus wie eine Katie, wissen tun wirs aber nicht, trotzdem haben wir sie so genannt.
Nachdem wir uns geduscht und umgezogen haben, sind wir zuerst durchs Hotel gestreift und dann, als es draussen dunkel war, auf den Strip.
Nachts ist es dort auf seine eigene Art und Weise total beeindruckend. Man weiss absolut nicht, dass man eigentlich mitten in der Wueste ist. Alles ist total gruen aber gleichzeitig auch zugepflastert mit Strassen und Gebaeuden. Ueberall blinkt und leuchtet etwas, man hoert laut Musik und statt Sternen und Mond erleuchten riesige, digitale Werbetafeln die Stadt.
In Las Vegas ist Nichts unmoeglich: Amerikaner zu Fuss! Neben uns sind naemlich, obwohl es Montagabend war, tausende Amis, Asiaten und Latinos auf Schusters Rappen gewandelt.
Wir haben viele Hotels/Casinos angeschaut und fesgestellt, dass obwohl jedes Hotel ein anderes Thema (roemisch, italienisch, Hollywood, aegyptisch, Paris, HOOters) hat, der Casinobereich bei allen fast gleich aussieht. Das heisst hunderte Slotmachines, ein paar Tische und Bars - das wars. Vor jedem Gebaeude gab es eine Attraktion, hier ein paar: New York New York - Achterbahn, Bellagio - Wassershow, Mirage - ausbrechender Wasservulkan, Treasure Island - Piratentanzmusikshow, Paris - Eiffelturm, Venecian - Gondelfahrten ums Hotel, uvm.

Burgercounter: JoJo 8 / Julian 8

Gegen 12Uhr gabs noch ein Betthupferl(Bier) in einer der hoteleigenen Bars und dann sind wir, da sich Johannes eine "schwere" Klimaanlagen-Erkaeltung eingefangen hatte, aufs Zimmer zurueck.


Rocky Mountains aus der Luft.


Kaum angekommen... ersma ein trinken!



Chillin at the Pool


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