Donnerstag
Donnerstag, 04.06.2009
Heute warLas Vegas Chicago an der Reihe!
Ihr wisst schon, diese grosse Stadt am Lake Michigan... im Bundesstaat Illinois... da wo dieser dunkelhaeutige, maechtige Mann herkommt.
Egal, Fuer die meisten ist Chicago eher bekannt aus "Eine Schrecklich Nette Familie" mit Al Bundy und seiner Family. (Wer kein Fan ist, ist selber schuld!)
Nachdem wir um sieben Uhr (morgens!!!) aus dem Bett sind, konnte es kurz nach acht auch schon losgehen.
Zunaechst musste Carsten noch eine Kleinigkeit beim "Home Depot" einkaufen. Kann man sich vorstellen, wie ein OBI bei uns, nur ein oder zwei Nummern groesser.
Achja, an der Kasse muss man sich nichtmal mit demotivierten Mitarbeitern rumschlagen. Nein! Man scannt seinen Kaese einfach selber ein und zieht die Kreditkarte durch! - schoene neue Welt - (Kaese gabs dort uebrigens keinen)
Ab in den Automatik-Passat und weiter zu Carstens Arbeitsstelle.
Dort unterhielten wir uns mit "Tony", einem Mitarbeiter. Er schwaermte uns von Chicago vor und erzaehlte uns, dass Las Vegas eh viel Cooler als Miami sei! (hellyeah!)
Alles fertig? Gut! Weiter gehts.
Ueber den Highway runter nach Chicago gibt es nicht viel zu erzaehlen. Lange gerade Strassen, mindestens 2 (meistens 3) Spuren, hin und wieder ein Polizist, der mit Laserpistole auf den naechsten Raser wartet und... sonst nichts.
Schon Kilometer vor der Stadtgrenze weiss die unverwechselbare Skyline zu beeindrucken.
In Chicago selbst wird der Orientierungssinn (oder auch die Orientation) maechtig auf die Probe gestellt.
Soll heissen, dass wir uns zunaechst das ein oder andere mal verfranzt haben, bis wir irgendwo in einem Parkhaus (12 Stockwerke!); bei dem jeder Stock nach einem anderen Land benannt ist und dort auch Nonstop landestypische Musik laeuft, Unterschlupf fuers Auto fanden.
Anhand von ausgedruckter Karte kombiniert mit dem Sonnenstand fanden wir letztendlich durch die Haeuserschlucht des Grossstadtdschungels die Sears-Tower.
Und auch wenn die Sears-Tower die hoechsten Gebaeude Nord Amerikas sind, so sind diese, wenn man zwischen den anderen zig Skyscraper steht, nicht zu sehen.
Dort angekommen, am Obama-Fan-Shop vorbei, liessen wir zwei Carsten aufgrund seiner Hoehenangst zurueck und gingen (mal wieder) durch einen Security-Check.
Voller Erwartung stiegen wir in den ersten Aufzug und... fuhren nach unten...
Um uns dort in eine Schlange zu stellen, uns anbruellen zu lassen, wo wir uns anzustellen haben, ein Foto von uns gemacht wird (damit wir spaeter ein Erinnerungsbild kaufen koennten) und letztendlich ein Ticket zu kaufen, das 5 Meter weiter wieder abgerissen wurde.
Kurz eben nochmal in ner Schlange gestanden, fiel uns auch schon das naechste US-Amerikanische Gesellschaftshighlight auf:
Die Jobs. Viele Leute scheinen hier Arbeit gefunden zu haben, die ein Autist, Pokemon oder gar ein belegtes Salamisandwich ausfuehren koennte.
In diesem Fall die "Aufzugsfrau".
Sie ist dafuer verantwortlich, dass die Leute, die aus dem Aufzug aussteigen moechten, dies auch tun. Sowie den Aufzug so effiezient wie moeglich zu beladen: "Two more people! Heads to the front!".
Jedoch in der Zeit, in der IHR Aufzug gerade einmal wieder unterwegs war, hat diese gute Frau nichts zutun.
Doch gluecklicherweise ist dieser gut aufgegangene Schokomuffin klueger als ein belegtes Salamisandwich. So hat sie sich doch tatsaechlich einen Gummiball mitgebracht, mit dem sie waehrend ihrer "Pausen" (also insgesamt einige Stunden am Tag) spielen kann.
Wir glauben, dieser Ball bedeutet ihr sehr viel.
Im 99. Stock bot sich ein grandioser Anblick. Da Petrus es (diesmal wenigstens) gut mit uns meinte, war die Sicht frei auf 5 verschiedene Bundesstaaten, sowie einen grossen Teil, des noch viel groesseren Lake Michigan.
Viele Fotos haben wir verschossen und jedes Hochhaus wirkte von da oben eher wie Playmobil.
Unten trafen wir noch einmal den Praesidenten (siehe Foto) und machten uns dann mit Carsten auf den Weg zum Buckingham Al Bundy Fountain im Park.
Hier wurde einer von Johannes Kindheitstraeumen wahr!!!!!!!!!
DER Brunnen!
Schnell ein paar Fotos gemacht (bevor er noch auf einmal weg ist!) und den Brunnen, wie es sich fuer einen Pilger gehoert, einmal umrundet.
Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Es war einfach unbeschreiblich. (Johannes)
Als sich die Euphorie langsam gelegt hatte, ging es am Ufer des Lake Michigan weiter zum "Navy Pier".
Ein aetzend langer Fussmarsch, der sich noch weiter zog, als es unsere kuehnsten Traeume zugelassen haetten.
Als wir schlussENDLICH dort waren, holte uns die Enttaeuschung auch sogleich ein. Ein Riesenrad. Sonst nix. Mal von den zig obligatorisch-amerikanischen Fressbuden abgesehen.
Ah doch! Zwei deutsche Maedels, scheinbar aus dem hohen Norden, die zufaellig neben uns sassen. Ansonsten nicht weiter erwaehnenswert.
Mit hilfe von google maps auf Carstens Iphone haben wir schlussendlich auch wieder zurueck nach Spanien (11. Stock des Parkhauses) gefunden, geschwind $32 Parkgebuehren bezahlt und ab in die Rushour.
Ewiger Stau mit manch lustigem Anblick auf der Strasse (Schwarze, die in ihren Autos LIEGEN) folgte.
So ein Tag macht natuerlich hungrig und so legten wir einen Zwischenstop bei Chancery ein.
Leckere Wraps oder ein Burger fuer Julian
Burgercounter: IV fuer Johannes || V fuer Julian
mit einem schoenen, kuehlen Bier gab es hier.
Dann ab nach haus.
Lang werden wir heut nichtmehr wach sein.

Strassenbahngestell...

View from Sears Tower.

yo Mr. President in da hooood!

fast so gross...

vor DEM Brunnen

yaaaaaaaaaaaaay

Julian ist happy!

auch Carsten freut sich!

alle drei susammen.

on the fingertip

on Julians fingertip.
Heute war
Ihr wisst schon, diese grosse Stadt am Lake Michigan... im Bundesstaat Illinois... da wo dieser dunkelhaeutige, maechtige Mann herkommt.
Egal, Fuer die meisten ist Chicago eher bekannt aus "Eine Schrecklich Nette Familie" mit Al Bundy und seiner Family. (Wer kein Fan ist, ist selber schuld!)
Nachdem wir um sieben Uhr (morgens!!!) aus dem Bett sind, konnte es kurz nach acht auch schon losgehen.
Zunaechst musste Carsten noch eine Kleinigkeit beim "Home Depot" einkaufen. Kann man sich vorstellen, wie ein OBI bei uns, nur ein oder zwei Nummern groesser.
Achja, an der Kasse muss man sich nichtmal mit demotivierten Mitarbeitern rumschlagen. Nein! Man scannt seinen Kaese einfach selber ein und zieht die Kreditkarte durch! - schoene neue Welt - (Kaese gabs dort uebrigens keinen)
Ab in den Automatik-Passat und weiter zu Carstens Arbeitsstelle.
Dort unterhielten wir uns mit "Tony", einem Mitarbeiter. Er schwaermte uns von Chicago vor und erzaehlte uns, dass Las Vegas eh viel Cooler als Miami sei! (hellyeah!)
Alles fertig? Gut! Weiter gehts.
Ueber den Highway runter nach Chicago gibt es nicht viel zu erzaehlen. Lange gerade Strassen, mindestens 2 (meistens 3) Spuren, hin und wieder ein Polizist, der mit Laserpistole auf den naechsten Raser wartet und... sonst nichts.
Schon Kilometer vor der Stadtgrenze weiss die unverwechselbare Skyline zu beeindrucken.
In Chicago selbst wird der Orientierungssinn (oder auch die Orientation) maechtig auf die Probe gestellt.
Soll heissen, dass wir uns zunaechst das ein oder andere mal verfranzt haben, bis wir irgendwo in einem Parkhaus (12 Stockwerke!); bei dem jeder Stock nach einem anderen Land benannt ist und dort auch Nonstop landestypische Musik laeuft, Unterschlupf fuers Auto fanden.
Anhand von ausgedruckter Karte kombiniert mit dem Sonnenstand fanden wir letztendlich durch die Haeuserschlucht des Grossstadtdschungels die Sears-Tower.
Und auch wenn die Sears-Tower die hoechsten Gebaeude Nord Amerikas sind, so sind diese, wenn man zwischen den anderen zig Skyscraper steht, nicht zu sehen.
Dort angekommen, am Obama-Fan-Shop vorbei, liessen wir zwei Carsten aufgrund seiner Hoehenangst zurueck und gingen (mal wieder) durch einen Security-Check.
Voller Erwartung stiegen wir in den ersten Aufzug und... fuhren nach unten...
Um uns dort in eine Schlange zu stellen, uns anbruellen zu lassen, wo wir uns anzustellen haben, ein Foto von uns gemacht wird (damit wir spaeter ein Erinnerungsbild kaufen koennten) und letztendlich ein Ticket zu kaufen, das 5 Meter weiter wieder abgerissen wurde.
Kurz eben nochmal in ner Schlange gestanden, fiel uns auch schon das naechste US-Amerikanische Gesellschaftshighlight auf:
Die Jobs. Viele Leute scheinen hier Arbeit gefunden zu haben, die ein Autist, Pokemon oder gar ein belegtes Salamisandwich ausfuehren koennte.
In diesem Fall die "Aufzugsfrau".
Sie ist dafuer verantwortlich, dass die Leute, die aus dem Aufzug aussteigen moechten, dies auch tun. Sowie den Aufzug so effiezient wie moeglich zu beladen: "Two more people! Heads to the front!".
Jedoch in der Zeit, in der IHR Aufzug gerade einmal wieder unterwegs war, hat diese gute Frau nichts zutun.
Doch gluecklicherweise ist dieser gut aufgegangene Schokomuffin klueger als ein belegtes Salamisandwich. So hat sie sich doch tatsaechlich einen Gummiball mitgebracht, mit dem sie waehrend ihrer "Pausen" (also insgesamt einige Stunden am Tag) spielen kann.
Wir glauben, dieser Ball bedeutet ihr sehr viel.
Im 99. Stock bot sich ein grandioser Anblick. Da Petrus es (diesmal wenigstens) gut mit uns meinte, war die Sicht frei auf 5 verschiedene Bundesstaaten, sowie einen grossen Teil, des noch viel groesseren Lake Michigan.
Viele Fotos haben wir verschossen und jedes Hochhaus wirkte von da oben eher wie Playmobil.
Unten trafen wir noch einmal den Praesidenten (siehe Foto) und machten uns dann mit Carsten auf den Weg zum
Hier wurde einer von Johannes Kindheitstraeumen wahr!!!!!!!!!
DER Brunnen!
Schnell ein paar Fotos gemacht (bevor er noch auf einmal weg ist!) und den Brunnen, wie es sich fuer einen Pilger gehoert, einmal umrundet.
Viel gibt es dazu nicht zu sagen. Es war einfach unbeschreiblich. (Johannes)
Als sich die Euphorie langsam gelegt hatte, ging es am Ufer des Lake Michigan weiter zum "Navy Pier".
Ein aetzend langer Fussmarsch, der sich noch weiter zog, als es unsere kuehnsten Traeume zugelassen haetten.
Als wir schlussENDLICH dort waren, holte uns die Enttaeuschung auch sogleich ein. Ein Riesenrad. Sonst nix. Mal von den zig obligatorisch-amerikanischen Fressbuden abgesehen.
Ah doch! Zwei deutsche Maedels, scheinbar aus dem hohen Norden, die zufaellig neben uns sassen. Ansonsten nicht weiter erwaehnenswert.
Mit hilfe von google maps auf Carstens Iphone haben wir schlussendlich auch wieder zurueck nach Spanien (11. Stock des Parkhauses) gefunden, geschwind $32 Parkgebuehren bezahlt und ab in die Rushour.
Ewiger Stau mit manch lustigem Anblick auf der Strasse (Schwarze, die in ihren Autos LIEGEN) folgte.
So ein Tag macht natuerlich hungrig und so legten wir einen Zwischenstop bei Chancery ein.
Leckere Wraps oder ein Burger fuer Julian
Burgercounter: IV fuer Johannes || V fuer Julian
mit einem schoenen, kuehlen Bier gab es hier.
Dann ab nach haus.
Lang werden wir heut nichtmehr wach sein.

Strassenbahngestell...

View from Sears Tower.

yo Mr. President in da hooood!

fast so gross...

vor DEM Brunnen

yaaaaaaaaaaaaay

Julian ist happy!

auch Carsten freut sich!

alle drei susammen.

on the fingertip

on Julians fingertip.
jujo - 4. Jun, 20:28
