12
Jun
2009

2. Montag

Montag, 08.06.2009

Wir sind kurz vor fuenfe aufgestanden, haben schnell den Rest gepackt und sind dann bei Regen zum Flughafen gefahren...nur das es ein paar Stunden spaeter hiess:

Welcome to Las Vegas!!


Gleich als wir aus dem Flugzeug ausstiegen, mit einer Tram zum baggage claim fuhren, standen wir vor einer Reihe von Slotmachines (Einarmige Banditen).
Draussen vor dem Flughafen haben wir dann schnell zwischen den viel verschiedenen, unseren Shuttleservice zum Hotel gefunden. Eigentlich haetten wir daheim einen Fahrschein online ausdrucken muessen, das hatten wir aber vergessen. Dank der Kulanz einer Mitarbeiterin ging es dann aber doch.
Unser Hotel "New York New York" war die zweite Station auf der Route, sodass wir relativ fix dort ankamen. Ausgestiegen, reingegangen und: bling bling bling blaeng bling!!! Das ganze riesengrosse Erdgeschoss bestand aus dem Casino, mit seinen ganzen Tables und Slotmachines. Echt beeindruckend!
Aufgefallen ist uns, dass nirgends eine Uhr zu finden war und es natuerlich auch immer gleich dunkel ist, sodass man total das Zeitgefuehl verliert und auch keine Ahnung hat, ob es draussen gerade hell oder dunkel ist.
Der CheckIn ging trotz unserer fruehen Ankunft problemlos und wir konnten sofort unser Zimmer beziehen. Es lag im 27. Stock des "Century Tower" und hat sich beim Betreten angefuehlt wie das norwegische Hochland (fuer alle die noch nie dort waren: kalt). Zwei Betten, so gross das jeweils noch mindestens zwei Norwegerinnen unter der Bettdecke Platz gefunden haetten, Fernseher, geraeumiges Bad, kostenloser Safe und ein beleuchteter Schrank, ausgestattet mit Buegeleisen und -brett.
Beim Blick nach Draussen musste man schon zwei mal hinschauen um durch die getoenten Scheiben zu erkennen, ob nun die Achterbahn einen Schatten wirft oder die Sonne nicht scheint. Im Hintergrund sah man die grossen Rocky Mountains und im Vordergrund die Poolnixen in ihrem liquiden Element.
Nach der Zimmerinspektion, haben wir uns auf die Socken gemacht, um die Gegend zu erkunden und preiswerte Nahrung zu erjagen. In den hoteleigenen Restaurants lag das Preisniveau leicht ueber unserem Budget.
Im Excalibur, zu dem man mit einer direkten Bruecke findet, gab es einen Hotdog und ein Bier fuer $3,50. Leider hat dieses Abenteuer in die Ritterwelt Verluste eingefordert: Johannes hat seine neue, 25Euro, s.oliver-Sonnenbrille verloren. SHit!
Mit zwei von vier geblendeten Augen wollten wir dann zu einem abseits gelegenen McDonalds pilgern. Allerdings trafen wir total unvorbereitet auf Hindernisse: ein schwarzer, amerikanischer Penner Obdachloser verrichtete unter einer Bruecke freihand sein kleines Geschaeft.
Wir haben uns dann doch lieber entschieden, schonmal den Strip - das ist die Strasse an der alle Hotels und Casinos liegen - in der Mittagshitze anzuschauen und dort nach Essbarem zu suchen.
Unser Jagdgebiet fuer die naechsten Tage beschraenkte sich daraufhin auf den "Food Court", sowie den McDonalds ein paar Meter weiter. Der Food Court ist ein ganzes Stockwerk voller Fressbuden(Starbucks, Wienerschnitzel, Subway, Pizzabude, Eisstand, Wendyzs, PandaExpress, uvm). Unser erstes Ziel war "Wienerschnitzel", doch ueberraschenderweise gab es dort nicht das, was wir vermutet hatten. Sondern

Burgercounter: JoJo 7 / Julian 8

Nach dieser anstrengenden Jagd sind wir zurueck ins Hotel und haben uns erstmal einige Stunden ausgeruht.
Einigermassen wieder wach, beschlossen wir an den Pool zu gehen. Von Hotel, Achterbahn und Parkhaus umrahmt, findet sich ein grosses, lauwarmes Becken mit Wasserballnetz und liegen darum herum. Ausserdem einer Bar und freien Handtuechern.
Haben wir die drei Hot Tubs (Whirlpools) schon erwaehnt?
Fuer diesen ueberschaubaren Badebereich gab es mindestens fuenf Lifeguards. In einer davon sieht Julian seine Zukuenftige. Sie sah aus wie eine Katie, wissen tun wirs aber nicht, trotzdem haben wir sie so genannt.
Nachdem wir uns geduscht und umgezogen haben, sind wir zuerst durchs Hotel gestreift und dann, als es draussen dunkel war, auf den Strip.
Nachts ist es dort auf seine eigene Art und Weise total beeindruckend. Man weiss absolut nicht, dass man eigentlich mitten in der Wueste ist. Alles ist total gruen aber gleichzeitig auch zugepflastert mit Strassen und Gebaeuden. Ueberall blinkt und leuchtet etwas, man hoert laut Musik und statt Sternen und Mond erleuchten riesige, digitale Werbetafeln die Stadt.
In Las Vegas ist Nichts unmoeglich: Amerikaner zu Fuss! Neben uns sind naemlich, obwohl es Montagabend war, tausende Amis, Asiaten und Latinos auf Schusters Rappen gewandelt.
Wir haben viele Hotels/Casinos angeschaut und fesgestellt, dass obwohl jedes Hotel ein anderes Thema (roemisch, italienisch, Hollywood, aegyptisch, Paris, HOOters) hat, der Casinobereich bei allen fast gleich aussieht. Das heisst hunderte Slotmachines, ein paar Tische und Bars - das wars. Vor jedem Gebaeude gab es eine Attraktion, hier ein paar: New York New York - Achterbahn, Bellagio - Wassershow, Mirage - ausbrechender Wasservulkan, Treasure Island - Piratentanzmusikshow, Paris - Eiffelturm, Venecian - Gondelfahrten ums Hotel, uvm.

Burgercounter: JoJo 8 / Julian 8

Gegen 12Uhr gabs noch ein Betthupferl(Bier) in einer der hoteleigenen Bars und dann sind wir, da sich Johannes eine "schwere" Klimaanlagen-Erkaeltung eingefangen hatte, aufs Zimmer zurueck.


Rocky Mountains aus der Luft.


Kaum angekommen... ersma ein trinken!



Chillin at the Pool


Las Vegas Strip by night!
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JoJos' und Julians USA-Urlaub 2009

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